Rückblick Supperclub-Abend „herzenswarm“

Samstag, 8. Oktober – 19:30 Uhr. Es regnete in Strömen. Das Wetter passte sich perfekt unserem Supperclub Abend in Stuttgart an. “herzenswarm” war angesagt mit wärmendem Soulfood. Es kamen mal wieder acht ganz unterschiedliche Gäste als Gruppe zusammen, mit denen wir gestern unseren Abend verbringen durften.

apfel-schinken-aperoNachdem alle Kulinariker eingetrudelt waren, starteten wir mit einem InCide. Das ist ein Apfelperlwein (Cidre), der mit Holunderblütensirup veredelt wurde, aus dem Remstal. Dazu reichten wir Apfelspalten mit feinem Speck vom Albschwein. Genauer gesagt 8-12 Monate gereifter, luftgetrockneter Coppa di Biosphäre vom Metzger Failenschmidt.

Den Tisch haben wir herbstlich gedeckt und nachdem jeder Gast seinen Platz gewählt hat ging, es auch schon mit dem ersten Gang los.

Monsieur Kulinariker hat sich diesmal an die Herstellung einer Terrine gewagt bauern-terrine-schwarzer-rettich-salat-pflaumeund ich finde, sie ist sehr gut gelungen. Serviert haben wir diese auf schwarzem Rettich mit Salat, einem Hauch Pflaume und Zwiebelsprossen.

Bei den herbstlichen Temperaturen und dem nasskalten Wetter draußen, ging es drinnen bei uns mit einem warmen Steinpilzsüppchen weiter. Dazu haben steinpilzsueppchenwir eine Weisswein-Cuvée, den Mönch-Berthold aus der Weinmanufaktur Untertürkheim gereicht, der die ersten beiden Gerichte mit einem zarten Schmelz gut begleitete.

In dieser Jahreszeit dürfen natürlich auch all die herrlichen Schmorgerichte in der Küche ochsenbaeckle-sellerie-kuerbis-pueree-kapuzienerkressenicht fehlen – weshalb bei unserem Supperclub Ochsenbäckle auf der Karte zu finden waren. Diese haben wir langsam und lange, wirklich sehr lange in Rotwein geschmort! Nach über 24 Stunden bei 85 Grad kamen weiche, saftige Bäckle aus dem Backofen die wir, bevor sie zerfallen wären, schnell auf einem cremigen Kürbis-Sellerie-Püree mit einer kräftigen Rotweinsauce und Kapuzinerkresse angerichtet haben. Der passende Rotwein, geschmeidig, aber doch würzig, war im Glas zu finden.  Ein 2014er Spätburgunder Tradition vom Weingut Fürst aus Franken.

Das Dessert kam dann eisgekühlt daher – ein Schwarzwälder-Kirsch Parfait und wer mochte mit einem Espresso. Und der letzte Gang des Menüs wurde serviert.

Der Abend begann ruhig und entspannt und nach einigen Stunden mit leckerem Essen und gutem Wein fanden die netten Tischgespräche langsam ein Ende. Wir verabschiedeten unsere Gäste und die Tafel leerte sich nach und nach.

Schön, dass Ihr bei uns wart und wir diesmal wieder eine so angenehme und besondere Gruppe Menschen kennen lernen konnten. Wir hoffen auf ein Wiedersehen mit Euch!

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