Weihnachtsmenü – nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Kaum stand Weihnachten vor der Tür, packten wir unsere Koffer Richtung Südstaaten-/ Karibik und sind euch unser Weihnachtsmenü schuldig geblieben. Aber nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten, oder vielleicht macht ihr auch ein Ostermenü draus?

Wir hatten uns einen ganzen Sonntag Zeit gelassen und nach und nach unser fünfgängiges Menü auf den Tisch gezaubert. Damit wir nicht bis zum ersten Gang hungern mussten, überbrückten wir die Zeit mit ein paar Austern und einem Gläschen Champagner von Ruinart. Hier konnten unsere neuen Gläser von Gabriel Glas bereits voll auftrumpfen. Ein Glas für jeden Wein – gemeinsam entwickelt von Glasdesignern und dem Weindegustator René Gabriel. Wir haben diese Gläser in der Schweiz bei einem unserer Lieblingsköche kennen und schätzen gelernt. Mundgeblasen sind sie mit 90 Gramm federleicht und geben wirklich jedem Wein Raum zur Entfaltung.

Nachdem die Austern geschlürft waren, machten wir uns an die nächsten Gänge. Der erste Gang war etwas aufwändig und benötigt einiges an Vorlauf. Dieser Aufwand hat sich jedoch gelohnt und eine sehr leckere Kombination aus Jakobsmuschel – Knoblauch – Petersilie landete auf unserem Teller. Das Rezept stammt von Uwe – der tolle Gerichte entwickelt und auf seinem Blog Highfoodality veröffentlicht. Danke für die Inspiration!

Als zweiter Gang folgen leckere Meeresfrüchte. Gambas mit Beurre blanc wanderten nach kurzem Aufenthalt mit Chilis und Knoblauch in der heißen Pfanne auf unsere Teller und wurden relativ rasch verspeist. Verdammt lecker und so schnell gezaubert. Das Rezept stammt von Werner Tobler – einem Schweizer Koch – den wir bei einem Kochkurs in Luzern kennen und schätzen lernten.

Als langsamer Übergang zum Hauptgericht gab es als dritten Gang eine Gänseleber auf Quittenpüree mit karamellisierten Thymianäpfel. Die Quitten sind aus Opas Garten und wurden bereits im Herbst verarbeitet, mit der Gänseleber eine herrliche Kombination. Sehr lecker dazu ein Süßwein aus Frankreich 4 Vents (2013) von Pithon-Paillé, Coteaux du Layon. Ein toller Begleiter, den wir auch zum Dessert trinken konnten!

Der Hauptgang wurde komplett sous-vide gegart. Sowohl der Kalbstafelspitz, als auch die Kartoffeln und die Rote Beete schwammen im gut temperierten Wasserbad vor sich hin. Hier kam unser neuer Anova Precision Cooker – ein Sous-vide Stab – zum Einsatz. Er kam noch rechtzeitig als frühzeitiges Weihnachtsgeschenk an und garte sehr zufriedenstellend unsere Zutaten. Das Rezept wurde von Hubertus Tzschirner für foodhunter entwickelt und hat uns sehr begeistert.

Serviert wurde der Kalbstafelspitz im Kartoffel-Butter-Sud mit roter Bete auf einem Teller aus der Serie Five Senses von KAHLA Porzellan. KAHLA hat uns mit ein paar Tellern in Form von ovalen Miniplatten für unseren Supperclub unterstützt. Wir finden die Teller richtig klasse, denn sie sind sowohl für Zwischen- als auch für unsere Hauptgerichte ideal. Nochmals vielen Dank hierfür!

Als Menüabschluss kam ein Dreierlei vom Apfel (Chutney, Gel, Ringe) mit Mandelglace und Salzmandel auf die Tafel. Sehr schön anzusehen, sehr gut vorzubereiten und auch schön anzurichten. Ein tolles, leckeres Rezept von Simon Sommer, das in der Berner Zeitung erschienen ist.

Zwischen der Zubereitung der Gänge haben wir uns Zeit gelassen und uns entspannt durch den Sonntag gefuttert. Das große Finale – das Dessert – wurde gegen 15:30 Uhr verspeist und wir waren satt und glücklich.

Für 2017 haben wir uns neben unseren Supperclubs auf alle Fälle 2-3 solcher Kochwochenenden vorgenommen. Wir werden natürlich darüber wieder berichten.

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